Einrichtung von mehreren Netzlaufwerken und Co.

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    • Einrichtung von mehreren Netzlaufwerken und Co.

      Hallo Leute,

      Ich bin Kai, 22, studiere Fahrzeugtechnik und bin ein noob was Linux und NAS-Systeme angeht :D

      Bis jetzt habe ich aus einem alten PC meinen Eigenbau-NAS gebaut – AMD 2-Kerner, 3GB RAM, 2 Festplatten.Ein Netzlaufwerk erstellen und unter Windows verwenden hab ich auch schon geschafft. Die erste Version soll hauptsächlich erstmal zum Spaß und Schrauben da sein, ein bisschen wie eine Machbarkeitsanalyse. Sollte ich mit OMV alle meine Anforderungen gut umsetzten können, werde ich die Hardware früher oder später gegen Energie-effiziente ersetzten oder ein Fertig-System kaufen, wenn das „besser“ ist.

      Bis jetzt habe ich mich in die Thematik nur ein bisschen eingelesen und das Webinterface überflogen, es scheint ja wirklich viele gute Erweiterungen und Einstellmöglichkeiten zu geben. Bis jetzt habe ich herausgefunden, dass man die Systemfestplatte im Nachhinein partitionieren kann und dass wenn ich bei mir die Größe des Dateisystems ändern will, das Fenster sich kommentarlos, ohne Änderung schließt…

      Plan:


      1. Einrichten mehrere Netzlaufwerke mit fest-bestimmten Größen. Beispielsweise für Daten XYZ möchte ich ein eigenes Netzlaufwerk mit zb. 15 GB Größe erstellen– und so weiter, dass ich am Ende ein paar Laufwerke habe. Frage: Muss ich zwangläufig dafür die Festplatten Partitionieren um eigene Dateisysteme mit fester Größe zu erhalten? Oder welche anderen Wege gibt es um so etwas zu realisieren? (Das Netzlaufwerk ist ja quasi nur ein freigegebener Ordner)


      2. Erreichbarkeit von Außerhalb. Ich möchte von PC, Smartphone und Co außerhalb meines heimischen Netzes auf meinen NAS voll zugreifen können. Auf meinem Handy via App und am PC gerne wieder über das Netzlaufwerk. VPN? (Anmerkung: ich habe eine Horizon Box und im Heimnetz läuft noch eine Fritzbox, wenn das hilft)


      3. Selbstständiges synchronisieren und abgleichen von meinen Daten mit einzelnen Geräten. Wie zb. bei Dropbox, wo die Cloud alle Bilder vom Handy speichert und auch wieder löscht, wenn sie vom Handy gelöscht werden. Ist das überhaupt so möglich?


      4. Brauche ich Putty?


      Wie kann ich diese Anforderungen am besten umsetzten? Reicht OMV da überhaupt oder ist es einfacher, ein Desktop-Linux zum einrichten zu benutzen?

      Wenn es für meine Fragen schon Lösungen und Erklärungen gibt, würde ich mich auch sehr über die Links dazu freuen! Englisch ist auch kein Problem :D

      Vielen Dank im Voraus!


      Grüße aus Dortmund, Kai
      Greetings from Germany, Kai


      PS: Oder ist es besser direkt in Englisch zu schreiben?
    • Hallo Kai.

      Ich bin gerade selber daran den Nas von aussen zugreifbar zu machen bzw. bin damit fertig.
      Es ist sehr einfach. Man muss nur die Port weiterleiten. Ich würde dir empfehlen Ftp dafür zu nehmen.
      Bei Ftp muss man auch noch passives FTP auf dem Betriebsystem aktivieren.
      Leider kann ich dir bei den anderen Themen keine Antwort geben.
      Wenn du weiter Fragen hast kontaktiere mich doch einfach.
    • Kai_Dortmund wrote:

      ich habe eine Horizon Box
      Klingt nach Unitymedia. Ist glaube ich nicht so einfach von außen zuzugreifen. Hat nichts mit OMV zu tun, sondern mit IPV6 und DS-Lite. Schau mal im Unitymedia-Forum nach. So wie ich es bisher verstanden habe, braucht man eine IPV4 Adresse. Und die gibt es nur noch im Business-Tarif.
      Odroid HC2 - armbian - Seagate ST4000DM004 - OMV4.x
      Asrock Q1900DC-ITX - 16GB - 2x Seagate ST3000VN000 - Intenso SSD 120GB - OMV4.x
      :!: Backup - Solutions to common problems - OMV setup videos - OMV4 Documentation - user guide :!:
    • Kai_Dortmund wrote:

      Frage: Muss ich zwangläufig dafür die Festplatten Partitionieren um eigene Dateisysteme mit fester Größe zu erhalten?
      Hallo, musst du nicht. Auf dem Datenlaufwerk wird ein bzw. mehrere sog. "Freigegebener Ordner" eingerichtet und danach ein SMB/CIFS oder nfs-Share, auf den die User darauf zugreifen können. Über die Shares = Netzwerklaufwerke kannst du Daten auf das NAS schaufeln, bis die Platte voll ist. Normalerweise habe die Shares keine Größenbeschränkung. Wenn du das haben willst, musst du ein Filesystem verwenden, welches Quotas unterstützt. Damit kannst du dann (dynamisch!) festlegen, dass ein bestimmter Share z.b. nur 15 GB Platz bekommt.

      Kai_Dortmund wrote:

      4. Brauche ich Putty?
      Ist auf jedem Fall sinnvoll. Vieles lässt sich leichter oder ausschließlich über das CLI erledigen. Zusätzlich ist noch ein Tool zur Dateiübertragung (WinSCP, Filezilla) praktisch.

      Kai_Dortmund wrote:

      PS: Oder ist es besser direkt in Englisch zu schreiben?
      Die Chancen Hilfe zu erhalten sind so auf jeden Fall besser, da es keine länder- oder sprachspezifischen Foren gibt.

      Generell erfordert OMV eine gewisse Einarbeitung und Beschäftigung mit dem Thema ... und viel Lesen hier im Forum, da es kein Handbuch gibt. Die Wikiseiten sind 'übersichtlich'. Aber zu vielen Ideen und Problemen wirst du hier im Forum Threads finden, von Anderen, die die Probleme auch schon mal hatten.

      Noch einige Tipps zur Suchfunktion:
      • "Begriff_1 Begriff2" (z.b. "autoshutdown plugin") in Anführungszeichen sucht nach Textstellen, wo die beiden Wörter unmittelbar nacheinander im Text vorkommen.
      • Begriff_1 & Begriff2 (z.b. autoshutdown & plugin), also zwei Wörter mit & verbunden, sucht nach Threads, wo beide Wörter vorkommen müssen, aber an verschiedenen Stellen.
      OMV 3.0.90 (Gray style)
      ASRock Rack C2550D4I - 16GB ECC - 6x WD RED 3TB (ZFS 2x3 Striped RaidZ1)- Fractal Design Node 304
    • 0. nie ein fertiges System kaufen :) nun zu deinen Fragen

      1. du kannst partitionieren aber wenn man ein RAID System fährt sollte man dies nicht machen, deswegen gibt es folgendes Extra LVM (Logical Volume Management), hier mal eine allgemeine Beschreibung was LVM macht: howtoforge.de/anleitung/lvm-anleitung-fur-anfanger/

      2. ja geht nennt sich openvpnas und dafür gibt es bei OMV auch ein Plugin, läuft bei mir selber ;)

      3. auch möglich nennt sich NextCloud.

      4. nicht zwingend notwendig, alles was du machen willst kannst du über das Webinterface machen, aber hin und wieder kann putty auch stark helfen.

      Mit Englisch kommst du in diesem Forum weiter, mit Deutsch kommst du nur bedingt weiter. Geholfen wird dir trotzdem ;)
      PC: CaseLabs Mercury S3 | Intel Core i5-4670K 4x 3.40GHz | 16GB DDR3-2133 MHz Corsair Dominator Platinum | KFA² GeForce GTX 1080 Ti Hall Of Fame, 11GB GDDR5X | 1x Crucial M500 240GB | 1x Crucial MX300 525GB | Windows 10 Pro 64-Bit
      Server 1: Inter-Tech 4U-4310L | Intel Xeon E3-1225 v5 4x 3.30GHz | 32GB DDR4-2133MHz ECC | 2x SSD Intel DC S3500 Series 120GB (RAID 1) | 2x 2TB Seagate BarraCuda Green (ZFS RAID 1) | 4x 6TB Seagate IronWolf NAS HDD + 4x 4TB Western Digital Red (ZFS RAID 50) | OMV 3.0.75.1 (Erasmus) | Debian GNU/Linux 8.8 (jessie)
      Server 2: HP ProLiant DL180 G6 | 2x Intel Xeon X5650 12x 2,66 GHz | 96GB DDR3-1333MHz ECC | 4x Seagate Enterprise Performance 10K 300GB, 512n, SAS 12Gb/s (Raid 5) | VMware-ESXi-6.0.0-Update3-5224934-HPE-600.10.1.0.73-Jul2017
    • flurin wrote:

      Ich bin gerade selber daran den Nas von aussen zugreifbar zu machen bzw. bin damit fertig.
      Es ist sehr einfach. Man muss nur die Port weiterleiten. Ich würde dir empfehlen Ftp dafür zu nehmen.
      Du machst ftp für die Welt erreichbar? Womöglich noch unverschlüsselt auf Port 21?
      =O
      --
      Get a Rose Tattoo...

      HP t5740 with Expansion and USB3, Inateck Case w/ 3TB WD-Green
      OMV 2.2.14 Stone burner i386|3.2.0-4-686-pae
    • Dropkick Murphy wrote:

      flurin wrote:

      Ich bin gerade selber daran den Nas von aussen zugreifbar zu machen bzw. bin damit fertig.
      Es ist sehr einfach. Man muss nur die Port weiterleiten. Ich würde dir empfehlen Ftp dafür zu nehmen.
      Du machst ftp für die Welt erreichbar? Womöglich noch unverschlüsselt auf Port 21? =O
      Kann man machen :whistling: aber ob es die beste Lösung in der heutigen Zeit ist eine sehr gute Frage :thumbsup:
      PC: CaseLabs Mercury S3 | Intel Core i5-4670K 4x 3.40GHz | 16GB DDR3-2133 MHz Corsair Dominator Platinum | KFA² GeForce GTX 1080 Ti Hall Of Fame, 11GB GDDR5X | 1x Crucial M500 240GB | 1x Crucial MX300 525GB | Windows 10 Pro 64-Bit
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    • dann nutze dazu ne VPN Leitung mit Verschlüsselung und Zertifikat aber kein FTP unverschlüsselt nach Außen leiten, sowas hat man vor 10 Jahren gemacht. Wie schon Dropkick Murphy schreibt, wenn du keine VPN nutzen willst dann nehme zu mind. SFTP oder FTPS.
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    • Hallöchen :D
      Also mit euren Tipps bin ich schon ein Stück weiter gekommen. Allerdings habe ich bei der Installation von openvpn auf meinem omv-Gerät ein paar Probleme gehabt. Außerdem ist mir beim lesen etwas aufgefallen, was eventuell problematisch sein könnte: Wenn ich an Ort xyz via VPN auf meinen omv zugreife, wird doch quasi der ganze Datenverkehr an das Gerät geleitet, oder? Dann müsste ich ja jedes Mal die Verbindung aufheben, wenn ich zb. Google nutzen möchte, weil mein omv-Gerät vermutlich nicht viel mit solchen Anfragen anfangen kann.
      Idee dazu: Wäre es dann auch möglich zu sagen, ich habe einen Router im Heimnetz, der VPN-Verbindungen aufbauen kann somit meinen extern-genutztes Gerät ins Heimnetz vermittelt und dort zwangsläufig Zugriff zum omv, allen anderen Geräten (Drucker) und Internet hat? Oder habe ich hier einen Denkfehler?

      Grüße, Kai
    • Noch ein kleiner Nachtrag: Mein Internet Anschluss von Unitymedia und läuft über die Horizon Box, via Kabel. Laut einigen Testseiten und wie ich auch nachlesen konnte, läuft der Anschluss via ipv4. Die Horizon-Box bietet ja leider sehr wenige Einstellmöglichkeiten an. Würde ein VPN via Router auch funktionieren, wenn dieser "nur" mit im LAN-Netz ist?
    • Hallo liebe openmediavault user, bin neu in Sachen openmediavault, leider stand nirgends wo das beim installieren von openmediavault

      komplette Festplatte partitioniert wird und keine manuelle Partitionierung gibt wie z.B bei allen anderen Linux Systemen, jetzt mein Problem wenn was einrichten will muss Laufwerk wählen leider wird mir kein Laufwerk angezeigt, es gibt eine Lösung


      Source Code

      1. https://www.technikaffe.de/anleitung-322-openmediavault__nachtraegliche_partitionierung_der_systemfestplatte
      Scheint mir irgend wie aufwändig , gibts doch bestimmt eine Lsung über gui, oder ?
    • unitymedia wrote:

      Scheint mir irgend wie aufwändig , gibts doch bestimmt eine Lsung über gui, oder ?
      Nö, geht nur so. OMV ist dafür ausgelegt, System und Daten zu trennen und dafür getrennte Datenträger zu verwenden. Daher gibt es nur diesen Workaround.

      Du kannst OMV aber auch auf eine SD Karte oder einen USB stick installieren. In dem Fall das flashmemory-plugin installieren.
      Odroid HC2 - armbian - Seagate ST4000DM004 - OMV4.x
      Asrock Q1900DC-ITX - 16GB - 2x Seagate ST3000VN000 - Intenso SSD 120GB - OMV4.x
      :!: Backup - Solutions to common problems - OMV setup videos - OMV4 Documentation - user guide :!:
    • Habe jetzt die Festplatte zu 2 Primären Partitionen formatiert, OMV4 von usb gestartet, leider wurde Festplatte als ganzes erkannt ,
      was ich nicht verstehe warum OMV 4 Partitionsmanager nicht einbaut wo das heutzutage zum Standard jeder Distribution gehört, ist doch nicht Sinn der Sache nach der Installation mit geparded jedes mal noch mal die Festpaltte zu bearbeiten, ich hoffe admin wird sich äußeren da ich gesehen habe der auch deutsch schreibt .