[GER] Richtiger Umgang mit selbst installierter Software und Updates

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      Moin moin,

      ich befinde mich gerade in der Planung eines "Selbstbau-NAS" und prüfe gerade, welche OS-Auswahl der Markt so bietet. Derzeit stehen bei mir FreeNAS und ovm im Finalkampf um den Einzug ins NAS im rennen.

      Persönlich finde ich ovm extrem ansprechend, da ich selbst länger Erfahrung mit Debian habe und mich gerne auch dem KVM-Support für ein paar Gäste bedienen möchte. Ich habe schon gesehen, dass es offenbar üblich ist bei ovm direkt per Shell und Paketmanager auf dem System "rum zu fuchteln". Im ersten Moment fand ich das recht sexy, jedoch kam nach einigen Momenten dann doch enorme Skepsis auf.

      Wenn ich wirklich per apt-get wild auf dem System installiere und deinstalliere, wie stabil ist dann mein ovm bzgl. späterer Updates? Mir persönlich kommt dann z.B. bei einem späteren Update auf ovm 3.0 etwas das grausen, wenn ich wild selbst auf dem System rumgefuchtelt habe.

      Gerade ein NAS lässt sich, m.M.n., relativ schwer neu aufsetzen oder mit einem zweiten Testing-System und Spiegelung simulieren. Wer hat schon die gleiche Hardware dafür noch einmal daheim rumstehen? ;)
    • Nenne doch bitte Beispiele was du denn alles dort noch außerhalb von OMV installieren möchtest.
      Ein NAS ist ein NAS und kein Desktop PC. Ich Probiere auch viel auf meinem PC aber der NAS bleibt bis auf updates für das System in Ruhe. Soll ja auch schließlich eine Sicherung oder Backup Funktion behalten ;)
      omv 4.x | 64 bit | omvextrasorg 4.x | kernel 4.15
      used plugins: nginx | mysql | docker-gui |rsnapshot | antivirus | apt tool | letsEncrypt |
      used other: netxtcloud | logitechmediaserver | emby
    • Nur meine persönliche Meinung aber Vorsicht, ich bin alles andere als ein Experte:
      Wenn du nur per apt-get arbeitest sollte der Packetmanager ja alle Abhängigkeiten verwalten. Das ist doch das schöne an stabilen Linux Distributionen. apt-get update und das System sucht sich selbst was in den Abhängigkeiten nicht passt.
      Außerdem, was ist so schwer daran eine NAS neu aufzusetzen? Datenplatten ausbauen, System neu machen, Datenplatten einbauen?
    • Shutterfly wrote:

      Ich habe schon gesehen, dass es offenbar üblich ist bei ovm direkt per Shell und Paketmanager auf dem System "rum zu fuchteln". Im ersten Moment fand ich das recht sexy, jedoch kam nach einigen Momenten dann doch enorme Skepsis auf.


      Üblich ist das überhaupt nicht. Ich behaupte 90% oder mehr der OMV Nutzer wissen noch nichtmal, dass es ein Forum gibt. Was ich damit sagen will, die Leute benutzen nur die GUI. Wenn dann allerdings etwas gewünscht ist, was OMV nativ nicht bietet, kommt die CLI zum Einsatz.

      Auch bei irgendwelchen OMV Problemen, ist es ohne Frage wesentlich einfacher einen CLI Befehl hier zu posten, der letztendlich auch über irgendeinen Button in der Weboberfläche zu finden ist, da ohne "Wegbeschreibung" oder Bildern gearbeitet werden kann.
      OMV 4.x| HP Microserver | 256GB Samsung 830 SSD for system | 4x 2TB in a RAID5
      OMV 4.x| Odroid XU4 | 5TB Data drive | 500GB Backup drive
      OMV 5.x| Raspberry Pi 4 | 6TB Data drive | 500GB SSD drive
    • happyreacer wrote:

      Nenne doch bitte Beispiele was du denn alles dort noch außerhalb von OMV installieren möchtest.


      - Dienste zur Automatisierung
      - Rechenintensive Konvertierungen
      - Windows VM für Banking-Tool mit VNC-Zugriff

      Es geht mir hierbei aber einfach nur um einige allgemeine Best-Practice. Verstehen wie es in der OVM-Welt so gehandhabt wird.

      Für meine Anwendungsfälle reicht einfach die Einrichtung von qemu mit KVM und docker und dann bin ich total unabhängig vom Host-System. Die Daten könnte ich dann per NFS problemlos in die VMs mounten oder bei Docker so durchreichen. Ich hätte keine Netzwerkauslastung. Mehr würde ich ins System dann nicht eingreifen. Die Eingriffe wären von mir dann relativ moderat wie ich finde und sollten kein Problem darstellen.

      Ich habe beim Blick ins Forum aber teilweise gesehen, dass Leute sich Teamspeak, irgendwelche zusätzlich DBMS oder weiteren Stuff installieren. Da kam bei mir die eigentliche Frage auf.
    • Es wird immer eine Frage dessen sein, wie wichtig Dir Deine Daten sind. ;) Schlanke Systeme lassen sich besser warten und pflegen. Und man hat nie das Risiko, dass vom Entwickler nicht irgendwas wieder beim nächsten Update zurückgesetzt wird.

      "Dienste zur Automatisierung" ist ähnlich wie "Ich kaufe einen Computer" - viel zu allgemein.
      Rechenintensive Konvertierungen werden in der Regel Filme sein. Viele nutzen doch Plex und machen dass im Vorbeiflug. Alternativ würde ich das auf einen richtigen Rechner auslagern. Dein Server wird vermutlich auf Sparsamkeit ausgelegt sein.
      Eine VM mit Win für ein Banking-Tool pflegen? Gerade Windows? Keine Ahnung, was Du da hast. Ich mache es über die Homepage der Bank via Bankix.
      Mark

      - Meine Kenntnisse in der englischen Sprache sind leider sehr begrenzt. -