OMV nach Aktualisierung über IP-Adresse nicht mehr auffindbar / Login klappt nicht

    • OMV nach Aktualisierung über IP-Adresse nicht mehr auffindbar / Login klappt nicht

      Hallo,

      ich habe mit Hilfe der Bauanleitung von Technikaffe.de ein NAS aufgebaut und OMV eingespielt. Das hat jezt auch ca 2 Jahre gut funktioniert... Ich habe die Angelegenheit "nur zum Laufen gebracht" und mich dann nur von Zeit zu Zeit an die Aktualisierungen gegeben und war froh, dass alles so weit lief... Heute habe ich (nach längerer Zeit) Aktualisierungen durchgeführt, bekam zu nächst eine Fehlermeldung, dass einige Pakete nicht vollständig wäre. Ich habe dann einzeln alle angehakt und aktualisiern lassen. Bei den letzten 2 gabe es dann ein Pop-Up, dass ein Fehler aufgetreten wäre. Weil nichts mehr ging und ich auch den Rechner nicht über das Menü neu starten konnte, habe ich dann per Knopf ausgeschaltet.
      Seither fährt der NAS-Rechner nicht mehr komplett hoch, was er vorher gemacht hatte. er bleibt im Login "stecken".
      Leider finde ich (also Windowsnutzer) den Zugriff über die Weboberfläche nicht. Bei der IP Adresse bekomme ich angezeigt, dass der Server nicht verfügbar ist...
      Auch leider...ich habe ein recht kryptisches Passwort mit reichlich Zeichen und Sonderzeichen generieren lassen (dass war sonst über Kopieren-und -Einfügen auch kein Problem) Wenn ich jetzt direkt über das Login am NAS-Rechner gehen will, bekomme ich ein "ungültiges" Passwort angezeigt. Da unter Linux ja wohl aber die Passwörter nicht angezeigt werden, kann ich noch nicht mal wissen, ob ich mich bei dem Extrem-Passwort dauern verhaue oder ob ich nicht rein komme.

      Wie kann ich das Problem am einfachsten lösen ohne meinen Daten auf den RAID-Festplatten zu schaden?

      Kann man das OMV einfach neu aufspielen und die Daten werden wieder gefunden?
      Ode kann man da doch noch was "reparieren" dass man über das Browserfenster wieder zugreifen kann?

      Für (gerne leichtverständliche) Tipps bin ich sehr dankbar.
    • Ich habe Ergänzungen und würde mich weiter über Hilfe freuen...

      Ich habe nun auf einer unbenutzten Festplatte zuerst die aktuellste Version von OMV installiert. OMV an sich läuft, jedoch werden die Raid. Festplatten nicht erkannt.
      Dahre habe ich auch die Version 3.0.94 heruntergeladen und auf Festplatte installiert. Hier werden die Platten erkannt aber ich kann sie nicht einbinden. Diese Funktion steht nicht zur Verfügung (s.Screenshot)

      Ich wäre wirklich dankbar, wenn mir jemand mitteilen kann wie ich auf die Daten zugreifen oder die alte Installation wieder reparieren kann (für die Versuche habe ich ja eine andere Festplatte genommen).

      Vielen Dank, für jede Hilfe.
      Images
      • zustand_raid5.JPG

        51.67 kB, 1,102×405, viewed 16 times
    • Gst wrote:

      Diese Funktion steht nicht zur Verfügung (s.Screenshot)
      Die Funktion EINBINDEN befindet sich unter Dateisysteme.


      Gst wrote:

      Ich habe nun auf einer unbenutzten Festplatte zuerst die aktuellste Version von OMV installiert. OMV an sich läuft, jedoch werden die Raid. Festplatten nicht erkannt.
      Wurden die Festplatten mal in diesem oder einem anderen NAS mit Dateisystem ZFS benutzt?

      Unter OMV4 poste mal den output von

      wipefs -n /dev/sdX

      X austauschen mit a, b, ...

      ACHTUNG: mit wipfs kannst du bei falscher Benutzung die ganze Platte löschen.

      Schau auch mal hier:
      RAID5 not mounted after upgrade
      Odroid HC2 - armbian - Seagate ST4000DM004 - OMV4.x
      Asrock Q1900DC-ITX - 16GB - 2x Seagate ST3000VN000 - Intenso SSD 120GB - OMV4.x
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    • Danke für die Reaktion,
      ich weiß leider nicht, was ZFS ist.

      Als ich die Versuche mit der Neuinstallation gemacht habe, hatte ich zur Sicherheiut die Raid5-Platten abgestöpselt.

      OMV4 habe ich mit OMV3 wieder überschrieben, weil die Array nicht erkannt wurden.

      das "schau mal hier ist mir zu hoch, weil ich bisher nur mit der Benutzerobefläche gearbeitet habe.

      Mitlerweile habe ich es mit Knoppix versucht, aber auch hier ist kein Zugriff möglich, außer auf die Thumpnails von Plexmedia...
      [Blocked Image: http://www.gastrorat.de/Bilder/2019_04_30_KNOPPIX_01.jpg]

      [Blocked Image: http://www.gastrorat.de/Bilder/2019_04_30_KNOPPIX_02.jpg]



      [Blocked Image: http://www.gastrorat.de/Bilder/2019_04_30_KNOPPIX_03.jpg]
    • Gst wrote:

      das "schau mal hier ist mir zu hoch, weil ich bisher nur mit der Benutzerobefläche gearbeitet habe.
      Ok. Das Wichtigste ist, zu wissen, was man nicht weiß. Kennst du jemanden, der sich mit der Kommandozeile in Linux etwas auskennt?

      Alternativ: wo wohnst du? Vielleicht ist hier jemand, der in deine Nähe wohnt und mal vorbeischauen kann.
      Odroid HC2 - armbian - Seagate ST4000DM004 - OMV4.x
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    • Gst wrote:

      Als ich die Versuche mit der Neuinstallation gemacht habe, hatte ich zur Sicherheiut die Raid5-Platten abgestöpselt.
      Habe ich gerade erst verinnerlicht. Hast du nach der Neuinstallation die Platten wieder angestöpselt und den Server neu gestartet.

      Zur INFO: ZFS ist ein Dateisystem (so wie ext3 oder NTFS); wird von einigen NAS Distributionen als Standard benutzt; beim Update von OMV3 nach OMV4 gab es damit einige Probleme.

      Hast du ein Backup von den Daten auf dem RAID5?
      Odroid HC2 - armbian - Seagate ST4000DM004 - OMV4.x
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    • macom wrote:

      wipefs -n /dev/sdX
      Das ist ein Befehl, den man auf der Linux-Kommandozeile von OMV eingeben muss. Dazu muss man mit einem Tool z.B. PuTTY eine Verbindung mit SSH-Protokoll zum OMV-Server aufbauen. Wenn die Hardware einen Monitor- und Tastaturanschluss hat, geht das auch darüber und dürfte in deinem Fall wahrscheinlich der zielführendere Weg sein, wenn du bisher nur mit der WebUI gearbeitet hast.
      OMV 3.0.90 (Gray style)
      ASRock Rack C2550D4I - 16GB ECC - 6x WD RED 3TB (ZFS 2x3 Striped RaidZ1)- Fractal Design Node 304
    • Vielen Dank. Ich musste erst mal schlafen.
      Zu den Fragen, ja die Platten waren nach der jeweiligen Neuinstallation der Versionen 4XX und 3XX dann beim hochfahren wieder eingestöpselt.
      Mit der Kommandozeile kenne ich mich (leider) nicht aus. (das würde sicher einiges einfacher machen).Der Wohnort ist 14624 Dallgow-Döberitz. Das Raid ist unter OMV damals eingerichtet worden.

      Ist die Kommandozeile denn jetzt die Zeile, die nach der Anmeldung steht oder brrauche ich Putty um o.ä. um überhaupt eine Kommandozeile zu bekommen?
    • ich versuche gerrade mal einen Artikel zum Thema Kommandozeile zu finden - als Sprung ins kalte Wasser Hilfe. Da die Suche hunderte von Artikeln zeigt und ich die Relevanz nicht abschätzen kann, bin ich auch hier für einen Hinweis dankbar. Dann kann ich sicher Eure Vorschläge auch besser umsetzen
    • Wenn du einen Monitor und eine Tastatur an deinem OMV-Server angeschlossen hast, ist die Kommandozeile dass, was du auf dem Monitor siehst nachdem der Server hochgefahren ist. Dort kannst du dich mit einem Benutzer (in deinem Fall vermutlich "root") und Passwort anmelden.

      Wenn du keinen Monitor am Server hast, mußt du dich von Windows aus mit einem Programm wie Putty mit dem Server verbinden.

      Für den Einstieg in die Kommandozeile könnte das hier hilfreich sein, ist aber leider auf Englisch.
      linuxsurvival.com/

      Hast du versucht in OMV3 die Festplatten einzubinden? Wie gesagt, der Knopf dafür ist unter Dateisysteme.

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    • Ich habe jetzt einen ersten Artikel zur Kommandozeile gelesen, ein paar Übungen gemacht und mit zusätzlich Putty auf meinem Windowsrechner installiert. Das ist vielleicht einfacher, weil ich dann kopieren und einfügen kann und nicht die Eingaben Tippen muss - was ja auch Fehleranfällig ist. Mir ist es aber ein schieres Rätsel wir Ihr wissen könnt was sich hinter den Befehlen verbirgt

      2 Dinge sind mir rätselhaft: 1. über Putty kann man sich offenscihtlich nicht als normaler User anmelden ist das richtig? Also User ging nicht, aber als root hat es funktioniert. 2. Über Das Browserfenster kann man sich am OMV nicht als root anmelden, jedenfalls gelingt es mir nicht
    • Oh Mann!!!

      JA Du hast recht !!!
      da habe ich einfach falsch geschaut!!!
      [Blocked Image: http://www.gastrorat.de/Bilder/geschafft.jpg]

      Und dafür habe ich so viel Leute genervt und fast 2 Tage rumgemacht. Da habe ich einfach falsch geguckt...peinich. Tut mir leid.
      Aber der Jubel ist trotzdem groß.
      Viellecht können wir dennoch versuchen, "den alten Server" wieder herzustellen?
      Ich bin aber übelst glücklich, dass meine Daten da sind.
      Weil ich ja jetzt aber auch gelernt habe, dass ein Raid5 keine Datensciherung ersetzt...gerstern ist die große externe Festplatte angekommen.
      Daher würde ich jetzt erst mal die Daten sichern und dann noch mal um Hilfe nachfragen , den alten Server wieder herzustellen.
      jedenfalls danke...danke...danke....super

      ...und gelernt haben wir auch wieder was... :)
    • Versuch mal in SMB/CIFS in den erweiterten Optionen (siehe Bild) folgendes einzutragen

      ntlm auth = yes

      Alternative und bessere Lösung wäre in Windows einen Eintrag in der Registry zu ändern
      bgstack15.wordpress.com/2017/1…ntlm-for-windows-clients/
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    • Falls das nicht funktioniert kannst du mit WinSCP oder Filezilla von WIndows auf die Daten zugreifen.
      Oder die neue Festplatte in das NAS einbauen und die Daten per Kommandozeile kopieren.
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    • Gst wrote:

      2 Dinge sind mir rätselhaft: 1. über Putty kann man sich offenscihtlich nicht als normaler User anmelden ist das richtig? Also User ging nicht, aber als root hat es funktioniert. 2. Über Das Browserfenster kann man sich am OMV nicht als root anmelden, jedenfalls gelingt es mir nicht
      zu 1: Jein. Per default kann sich nur der User "root" an der Konsole anmelden, mit dem Passwort, welches während der Installation vergeben wurde. Damit ein "normaler" User das auch kann, muss es erst bei den user settings aktiviert werden.
      zu 2: Ja, im Browserfenster sollte man sich immer als "admin" anmelden. Andere User funktionieren zwar auch, bekommen aber nur ein sehr eingeschränktes User Interface. Macht also keinen Sinn. Als root habe ich es selbst noch nie probiert.
      OMV 3.0.90 (Gray style)
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    • cabrio_leo wrote:

      Damit ein "normaler" User das auch kann, muss es erst bei den user settings aktiviert werden.
      Er muß der Gruppe "ssh" zugeordnet werden. Die Anmeldung des Nutzers "root" per ssh kann man ausschließen, was viele als Sicherheitsmaßnahme machen. Auf den ARM Images von OMV ist die Anmeldung als root standardmäßig deaktivert und muß erst aktiviert werden (falls gewünscht).


      cabrio_leo wrote:

      Als root habe ich es selbst noch nie probiert.
      Geht nicht beim GUI. Im GUI geht nur der Nutzer "admin".
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    • also den Eintrag habe ich in Samba vorgenommen

      [Blocked Image: http://www.gastrorat.de/Bilder/samba_eintrag.JPG]

      falls das so richtig war.

      Leider ändert sich nix!

      Wähle ich "Openmediavault" über Netzwerk aus, muss ich die Zugansdaten eingeben. Es erscheint der Nutzer. klicke ich auf den Nutzer soll ich erneut die Zugansdaten angeben. Mit denen des Nutzers bekomme ich die Nachricht, dass ich keine Berechtiugung habe. Mit dem Admin bekomme ich die Nachricht, dass keine Merhfachverbindung möglich ist.

      an die Registry von Windows traue ich mich zumindest heute nicht ran. Der Artikel ist mir zu "englisch"... und ich verstehe nicht, was ich dort tue...

      By the way... die Link zu der Einführung in die Kommandozeile ist toll. Ich hatte zwar nicht viel Zeit, heute, habe aber schon ein Bisschen damit gearbeitet....

      FileZilla habe ich auf dem Rechner. Welches Protokoll müsste ich denn nutzen? Für FTP muss doch sicher erst eine Freigabe für FTP gemacht werden? - Neuland für mich.

      Wenn man die Daten per Kommandozeile kopieren möchte, muss sicher erst eine externe Festplatte eingebunden werden? Weil ich mich damit noch nicht beschäftigt hatte, habe ich überhaupt das Problem, dass ich keine Datensicherung habe...

      Ich würde mich wohler führen Ihr mir EINEN Weg vorgebt, wie ich die Daten gesichert bekomme - am liebsten so, dass ich dann ohne Nutzer und Passwort zugreifen kann.

      Wenn wir den Server dann "repariert" bekommen - super. Sonst setze ich ihn halt neu auf.

      also Lieber macom entscheide gerne den Weg, auf dem ich dir folgen soll. Ich bin mit jeder Auswahl überfordert.

      Danke bis hierher!
    • Versuch mal, Server und Windows neu zu starten. Und dann nochmal versuchen auf die Daten zuzugreifen.

      Gst wrote:

      Welches Protokoll müsste ich denn nutzen?
      SFTP - SSH File Transfer Protocol

      Mit root und Passwort anmelden. Dann können die Daten vom Server kopiert werden.

      Die Daten liegen im Verzeichnis /srv/dev-by....
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