OMV 5 und Plex Mediaserver....

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    • Ist wirklich ganz einfach. Man muss sich nur erstmal rantrauen.
      Wenn du die OMV-Extras bereits installiert hast, kannst du in dem OMV Extras Tab Docker Compose installieren.
      Das Schöne an Docker compose ist, dass du alle Einstellungen für einen Container in einer Textdatei (.yml) festlegen kannst.

      Jetzt musst du dir überlegen welchen Docker Container du benutzen willst. Diese Suche ist manchmal etwas mühselig, weil es teils sehr viele gibt die Container basteln. die sind dann mehr oder weniger gut. Die beste Wahl ist meistens der Container von dem auch die Software selbst ist. Plex bietet z. B. auch selbst einen Container an. Ich kann die Gruppe linuxserver.io empfehlen. Die haben echt Ahnung, bieten viele Container an und geben sich sehr Mühe. Von denen benutze ich auch den Plex Container, denn an den bin ich jetzt gewöhnt. Den offiziellen gibt es noch nicht so lang.

      Ich gebe dir jetzt eine Kurzanleitung wie du den Linuxserver/Plex Container aufsetzt.
      1. Erstmal gehst du zu hub.docker.com/r/linuxserver/plex/
        Dort steht so ziemlich alles was zu zu dem Container wissen musst.
      2. Wenn docker Compose installiert ist, überlegst du dir wo du die yml-Datei ablegen willst. Viele nehmen dafür die Home Directory. Bei mir ist widerum der Pfad
        /sharedfolders/appData/dockerCompose/Plex/
      3. Du erstellst die Ordner und in diesem Pfad dann z. B. mit dem Texteditor Nano die Datei docker-compose.yml
        (Der Name muss genau dieser sein und die Datei sollte ihren eigenen Ordner haben)
      4. Nun schaust du mal auf der Internetseite deines Containers (Siehe Punkt 1). Dort findest du ein Beispiel mit der Überschrift "Docker-Compose". Das was da drunter steht fügst du alles in deine docker-compose.yml Datei ein. Unter volumes musst du noch den Pfad zur Config und zu deinen Medien-Dateien anpassen. Bei mir steht z. B.

        /sharedfolders/appData/plex:/config
        /sharedfolders/medien:/movies
        (In der Datei steht jetzt alles drin was Docker wissen muss. Welches Image wird verwendet, welche Plex Version, welcher User verwendet wird, welcher Art ist der Netzwerkzugriff)
      5. Wenn du die .yml Datei angepasst hast, speichere sie und schließe Nano
      6. Wenn nicht bereits geschehen, navigiere in den Ordner wo deine yml Datei ist (z. B. cd /sharedfolders/appData/dockerCompose/Plex/)
      7. Zum starten des Containers führe den Befehl "docker-compose up -d" aus.
        (Docker Compose holt sich jetzt das Image und richtet den Container automatisch ein, erzeugt z. B. das config Verzeichnis, falls noch nicht vorhanden, usw.)
      8. Dein Plex Server sollte jetzt ganz normal laufen. Unter dem Ordner den du in der yml mit config verknüpft hast sind alle Einstellungen und Datenbanken gespeichert. Darauf kannst du ganz normal zugreifen.
      9. Mit dem Befehl docker-compose down (du musst wieder im Ordner deiner yml Datei sein) wird der gesamte Container gestoppt und gelöscht. Das Schöne hierbei: Deine Container-Einstellungen sind ja trotzdem noch in der yml Datei und deine Plex-Einstellungen im verknüpften config Ordner bleiben auch bestehen.
        Mit docker-compose up -d kannst du den Container neu erzeugen und alles ist so wie vorher




      Das ist so das ganz grobe. Du solltest mit der yml Datei und den docker-compose Befehlen ruhig mal etwas herumspielen um dich damit vertraut zu machen. Außerdem gibt es auch noch reine docker Befehle. Du kannst den Container z. B. neustarten mit docker restart plex. Eine gute Übersicht über deine ganzen Container bietet dir z. B. Portainer. Hier kannst du z. B. auch Fehlerprotokolle sehr entspannt einsehen. Portainer kannst du einfach über den OMV Extras Tab installieren.
    • SZille wrote:

      Also, nachdem ich nun wieder den ganzen Nachmittag mit OMV verbracht habe, gebe ich und werde mir wahrscheinlich eine kleinen Win Server aufsetzen. Mit Linux komme ich nicht klar .... :(

      Hmm also der Einstieg ist schon nicht ohne, das stimmt. Mit Windows haste halt andere Probleme. Wenn man Administrator eines eigenen Servers sein will muss man am Problemlösen glaube einfach Spaß haben, sonst bringt das nix.
    • SZille wrote:

      Ja leider nur englisch und der Typ spricht so nervig
      :) Ja, er spricht halt amerikanisch. Ich hab´ da auch so meine Verständnisprobleme.

      SZille wrote:

      Also, nachdem ich nun wieder den ganzen Nachmittag mit OMV verbracht habe, gebe ich und werde mir wahrscheinlich eine kleinen Win Server aufsetzen. Mit Linux komme ich nicht klar ....
      Na, vielleicht mal ne Pause machen und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. ^^

      Was auch ich erschwerend finde ist, dass viele Tutorials und andere Dokumentation überwiegend in Englisch verfügbar ist. Das macht es nicht einfacher.
      Auch sind die meisten Threads hier im Forum in Englisch. Aber so hat man einfach mehr Chancen auf Hilfe, da man einen größeren Nutzerkreis erreicht.

      Du wirst vielleicht sehen, dass es hier im Forum ausgesprochen freundlich zugeht (mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen in der Vergangenheit), im Vergleich mit manchen anderen Boards. Persönlich finde ich das sehr angenehm. D.h. wenn du Fragen hast, kannst du eigentlich schon damit rechnen, dass versucht wird zu helfen.

      Also nur Mut!
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