OMV das richtige für mich ?

  • Hallo,


    Ich nutze seit vielen Jahren eine Synology . Einmal eingerichtet, in unregelmässigen Abständen Updates eingespielt. Lief bisher in meinem Mac Netzwerk problemlos.


    Ich möchte gerne was neues und habe mir OMV angesehn. Ich würde gerne ein Datengrab einrichten, ich scanne Regelmässig meinen Papierkram, speichere ihn lokal, möchte diesen aber auch zentral halten. Dazu noch meine Fotosammlung und meine Filme die ich mit meiner VU Uno aufnehme auslagern.


    Die plugins für Virtualisierung (Linzxspielwiese und Windows - zugriff mit Remotedesktop) und später mal Nextcloud mit Fail2Ban würden mich interessieren, auch das Ubuquiti Verwaltungstool würde ich gerne in Dockers laufen lassen. Villeicht läuft pihole ebenfalls ?



    Wie stabil läuft OMV? Kann ich davon ausgehen, dass ich in der Regel ein stabiles System habe oder benötigt das System viel Zuwendung. (Ausser updates)


    Es soll auch nicht 24/7 laufen, eher am Wochenende.


    Als Hardware hab ich mir ein

    ASUS Prime A320M-K
    16 GB Ram
    AMD Ryzen 3 3200G
    SSD 2,5 SA3 250GB Samsung 860 EVO HDD SA3
    2x2TB Seagate IronWolf ST2000VN004 NAS


    überlegt.


    Ich würde mich freuen wenn ihr meine Fragen beantworten könntet.


    Grüße

    Flori73

  • Wie stabil läuft OMV?

    OMV setzt auf Debian auf. Das System ist sehr stabil. Probleme kann man erzeugen, wenn man selbst Systemdateien verändert oder wenn man zusätzliche Pakete/Programme installiert. Deswegen ist Docker eine gute Idee. Damit kann man fast alles Laufen lassen, ohne das Basissystem zu beeinflussen.

    as Ubuquiti Verwaltungstool würde ich gerne in Dockers laufen lassen

    Die Installation von Docker wird durch omv-extras erleichtert. Für die Erstellung der Container können Portainer und Yacht von omv-extras aus installiert werden.

    Nextcloud mit Fail2Ban

    Kann bei entsprechenden Vorkenntnissen leicht eingerichtet werden (Docker stack mit Nextcloud, Letsencrypt und MariaDB)

    Villeicht läuft pihole ebenfalls ?

    In docker ja, kein Problem. Auf Wunsch auch mit Unbound.


    Die plugins für Virtualisierung (Linzxspielwiese und Windows - zugriff mit Remotedesktop)

    Geht entweder per Docker, Virtualbox oder per Cockpit. Hat dann aber nicht mehr viel mit OMV zu tun.


    Wenn Virtualisierung für die wichtig ist, kannst du überlegen Proxmox zu installieren und dann OMV in einer VM laufen zu lassen. Ander Linuxsysteme oder Windows kannst du dann in weiteren VM aufsetzten.

  • Moin,


    ich habe nach ca. 5 Jahren Synology den Wechsel zu OMV auf einem Intel NUC vor ca. 2 Wochen vollzogen. :) Ich habe meine Synology eigentlich auch nur als Datengrab genutzt (Aufnahmen von IP Kameras, Vu+ Receivern und Backups). Daher hier mal ein paar Infos von mir als "frischer" Umsteiger. ^^


    Wie stabil OMV läuft kann ich Dir aufgrund der Kürze die ich es bisher nutze nicht wirklich beantworten, aber für ein NAS Datengrab hat es alles was man braucht und auch die Bedienung per WebGUI ist relativ einfach. Was sicherlich hilfreich ist wenn man etwas Grundlagenwissen zu Linux hat, da man - gerade wenn es um PlugIns bzw. Docker geht - ggf. doch mal auf den ein oder anderen Linux Befehl per Command Mode zurückgreifen muss.


    Weiterhin ist es nicht so wie bei Synology das Du eine Oberfläche hast bei der alle Anwendungen, Pakete und Dienste wie z.B. Audio Station, Video Station, Surveillance Station usw. aufeinander abgestimmt und von der Bedienung her immer zumindest ähnlich sind. Bei Synology kommt das halt alles aus einem Hause, bei OMV - abgesehen von dem Grundsystem - halt von div. Entwicklern.

    Mache Dinge gibt es bei OMV von Haus aus halt gar nicht - wie z.B. irgendwelche Apps für Android/Mac. Da muss man sich mit irgendwelchen anderen Tools behelfen.


    Beispiel Surveillance Station:

    Wird bei Synology von Haus aus mitgeliefert, incl. einer passenden App dazu.

    Bei OMV könntest Du z.B. MotionEye oder Zoneminder per Docker installieren. Das ist dann aber eine vollkommen unabhängige Software, die lediglich OMV als Speicherort nutzt.

    Beispiel: File Station:

    Bei Synology ist das ein Dateimanager incl. App dazu.

    OMV hat von Haus aus gar keine Dateimanager. Auch hier muss/kann man dann auch auf Drittanwendungen (wie z.B. Midnight Commander) zurückgreifen.


    Andererseits ist man bei Synology aber auch immer darauf angewiesen was die an Software für ihr NAS anbieten. D.h. hat man z.B. ein Synology NAS ohne Intel CPU kann man z.B. das Thema Virtualisierung vergessen.


    Der große Vorteil von freien NAS Systemen wie OMV ist halt das man flexible ist was die Hardware betrifft. D.h. man kann sich die Hardware frei zusammenstellen, ist nicht so beschränkt was die RAM Größe betrifft und kann sich für das gleiche Geld was ein Synology NAS kostet, eine wesentlich performantere Hardware hinstellen. Dafür hat man dann eben nicht das DSM und die Software von Synology.


    Ich bin bisher mit OMV zufrieden und vermisse mein Synology NAS nicht. Die Ersteinrichtung von OMV geht schnell vonstatten und wenn es dann um die Einrichtung von Docker Containern geht muss man auch mal den ein oder anderen Rückschlag akzeptieren können, oder auch das ein oder andere graue Haar mehr. ;)


    Als reines Datengrab für jemanden der sich nicht groß mit der Software "rumschlagen" will würde ich weiterhin ein Synology NAS empfehlen. Wer etwas mehr haben und flexibler sein will, dem würde ich aktuell OMV empfehlen.


    Was Deine Hardware Aufstellung betrifft: Für mich hört die sich gut und mehr als ausreichend an. Solltest Du irgendwann mal X Docker Container gleichzeitig laufen lassen wollen, könntest Du die 16GB RAM ja immer noch auf z.B. 32GB RAM aufrüsten. Aktuell sind 16GB sicherlich vollkommen ausreichend.


    BTW: Welches Synology NAS nutzt Du denn aktuell noch?


    VG Jim

  • zuallerrest vielen Dank macom und jim_os


    ich werde mir Proxmox ansehen, denke aber dass ich erst mal rein in OMV einsteige. Kann man die Config sichern, wenn ich später Proxmox installiere und OMV in eine VM oder muss ich alles von Hand neu aufbauen ? Proxmox ist glaube ich momentan überdimensioniert (aber sehr interessant), denn ich lasse das Systen nicht 24/7 laufen.


    Also ich habe bisher eine Synology 712+, vorher hatte ich eine Synology 2xx. Die ganzen Synology Sachen wie Photo Station usw. benötige ich gar nicht. Hab sie irgendwann mal ausprobiert (auch Nextcloud), aber nicht wirklich genutzt.


    MIt Linux an sich komme ich schon klar, gewissene Grundkenntnisse habe ich von div. Dristibutionen, von Suse bis Mint. Für die OVM soll es was was das Grundsystem Betrifft was frickelfreies sein. Der Rest in DockersContainern und wenns läuft wird das (hoffentlich) nicht mehr angerührt, ausser es ist notwendig.


    Meine Grund-Anforderungen ist die Zenrtale Datenhaltung vom PC und wenn irgendwie möglich meine Fotos vom Handy dann und wann via Wlan auf den OVM zu senden. Auch das Syncronisieren meines Kennworttresorts zwischen PC, Ipad und Handy sollte möglich sein.


    Die Virtualisierung schaue ich mir später an, wenn es so weit ist, es ist auch eher eine Spielwiese wenn z.B. meine Kumpels irgendwas installieren möchten und es nicht geht und ich es doch mal kurz testen will. Also keine Dauersache. Wer weiss, villeicht kommt das ja noch :-) Dockers ist etwas was ich mir für die Zukunft offen halte. Die eine oder andere Anwendung wird es sicherlich auf mein System schaffen.


    Die Hardware habe ich mir so überlegt, dass sie zukunftsicher ist, einerseits wegen der geplanten Virturalisierung, anderseits ggf. andere Systeme als OMV zb Unraid oder oder oder


    :-)

  • Für ein Datengrab sind die 2x2TB etwas wenig.

    Statt "SSD 2,5" wuerde ich ein NVMe M2-Modul mit 256 GB fuer OS installation verwenden, denn sonst liegt die schnelle Speicheranbindung "1 x M.2 Socket 3, with M key, type 2242/2260/2280 storage devices support (SATA & PCIE 3.0 x 4 mode)" brach, aber ein SATA port ist belegt, den man bei mehr HDDs braucht.

    "16 GB Ram" als ein Speichermodul , dann kannst Du später einfacher nachrüsten, ohne ein Modul uebrig zu haben

    omv 6.0.31-2 (Shaitan) on RPi CM4/4GB with 64bit Kernel 5.15.32-v8+

    2x 6TB 3.5'' HDDs (CMR) formatted with ext4 via 2port PCIe SATA card with ASM1061R chipset providing hardware supported RAID1


    omv 5.6.21-1 (usul) on RPi4/4GB with 32bit Kernel 5.10.63 and WittyPi 3 V2 RTC HAT

    2x 3TB 3.5'' HDDs (CMR) formatted with ext4 in Icy Box IB-RD3662-C31 / hardware supported RAID1

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  • Also ich habe in den letzten Wochen auch mit verschiedenen Varianten rumgespielt, d.h. ich habe die div. FreeNAS Varianten mal installiert, Proxmox mit OMV und Debian 10 mit OMV. Letztendlich habe ich mich aber für OMV als Standalone Installation auf meinem NUC entschieden. Nach dem Motto: "Ein NAS ist ein NAS und sollte only NAS sein." :)

    Wenn ich irgendwelche Virtualisierungen nutzen will, oder besser gesagt damit rumspielen will, habe ich auch noch weitere NUCs zur Verfügung, auf denen ich dann mal auf die Schnelle Proxmox installieren kann. ^^ Mit meinem/einem NAS, auf dem private und/oder ggf. wichtige Dinge liegen, bzw. archiviert werden, spiele ich nicht rum.


    Ich würde empfehlen besorge Dir die bereits von Dir genannte Hardware, installier darauf OMV und spielt damit zu Anfang erst einmal ein wenig rum. Falls alle Stricke reißen sollten und Du das Teil total "verfrickelt" hast, ist eine kompl. Neuinstallation ja in ein paar Minuten erledigt.


    Solltest Du irgendwann OMV kompl. passend eingerichtet haben, erstell davon per Clonezilla ein Image (per USB Stick oder per OMV Extras) und pack Dir das weg. Somit hast Du immer ein kompl. eingerichtet OMV als Image in der Hinterhand.


    Das mit der OMV Config sichern um sie dann für ein OMV unter Proxmox zu nutzen kann ich Dir leider nicht beantworten. Ich glaube aber das das nicht, bzw. nicht ohne entsprechenden Anpassungen, funktionieren wird.

    Statt "SSD 2,5" wuerde ich ein NVMe M2-Modul mit 256 GB fuer OS installation verwenden,

    Gute Idee! Das Asus Board hat ja einen M2 Steckplatz. Würde ich dann auch so machen.


    VG Jim

  • bei dem OS drive sind die IOPS die relevant Kennzahl

    hier eine Auswahl mit Preisvergleich

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  • Statt "SSD 2,5" wuerde ich ein NVMe M2-Modul mit 256 GB fuer OS installation

    Danke für Deine Anregubng, ich werde meine Config mal überarbeiten.


    Ein NAS ist ein NAS und sollte only NAS sein.

    Das ist schon was daran ... nur wenn ich keine Dockers Erweiterungen hinzufüge dann wäre die Hardware zu schade, dann könnte ich gleich beim Synology bleiben .. (Nachdenklich).


    Für ein Datengrab sind die 2x2TB etwas wenig.


    Mein derzeitiger NAS hat 2 x2 TB und ist nicht voll - leider passen die Festplatten nicht , sonst hätte ich sie übernommen.

    Aber ich überlege mir dann mal ob ich ich nicht etwas mehr TB nehme.


    Solltest Du irgendwann OMV kompl. passend eingerichtet haben, erstell davon per Clonezilla ein Image (per USB Stick oder per OMV Extras) und pack Dir das weg. Somit hast Du immer ein kompl. eingerichtet OMV als Image in der Hinterhand.

    das ist ein sehr guter Gedanke :-)


    Wenn ich irgendwelche Virtualisierungen nutzen will, oder besser gesagt damit rumspielen will, habe ich auch noch weitere NUCs zur Verfügung, auf denen ich dann mal auf die Schnelle Proxmox installieren kann.


    Was kostet ein NUC auf dem ich Proxmox installieren kann ?

  • Mein derzeitiger NAS hat 2 x2 TB und ist nicht voll - leider passen die Festplatten nicht , sonst hätte ich sie übernommen.

    das solltest Du mal erläutern, warum sie deiner Meinung nach nicht passen. Man kann fast alles passend machen :)

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  • leider passen die Festplatten nicht

    Warum das denn nicht?

    Das ist schon was daran ... nur wenn ich keine Dockers Erweiterungen hinzufüge dann wäre die Hardware zu schade, dann könnte ich gleich beim Synology bleiben .. (Nachdenklich).

    Ich würde mal vermuten das der überwiegende Teil der Nutzer hier mehr auf ihrem NAS laufen lassen als OMV.

    Schau mal in das Docker forum hier

  • das solltest Du mal erläutern, warum sie deiner Meinung nach nicht passen. Man kann fast alles passend machen :)


    Ich mich da vertan :-) der SATA 600 Bus des Motherboards ist abwärtskompatibel, wenn ich das richtig verstehe.

    Die Festplatten von Synology sind S-ATA 2 Platten. Aber wenn ich mir das so recht überlege, ich verkaufe villeicht die Synology an einen Kollegen inkl. der Festplatten (natürlich gelöscht) und nehme dann die passende 600'er Festplatten die den Bus ausnützen. Den PC bestelle ich fix und fertig bei Arlt.com.

  • Das ist schon was daran ... nur wenn ich keine Dockers Erweiterungen hinzufüge dann wäre die Hardware zu schade, dann könnte ich gleich beim Synology bleiben .. (Nachdenklich).

    Nein mir ging es bei meiner Aussage "Ein NAS ist ein NAS und sollte only NAS sein." darum das ich vor ein NAS "Betriebssystem" (OMV basierend auf Debian) nicht noch ein weiteres "Betriebssystem" (Proxmox basierend auf Debian) schalten will, welches auch wieder administrativen Aufwand erfordert. Evtl. Probleme/Fehler mit/bei Proxmox haben ggf. auch Auswirkungen auf das darunter laufende OMV und dieses zusätzliche Risiko will ich bei einem produktiv genutzten NAS einfach nicht eingehen. Warum sollte ich auch. Wie schon gesagt: Will ich mit Proxmox spielen installiere ich es einfach auf einem anderen PC (in meinem Fall einem NUC).


    Nun zu dem Thema Docker: Ja ich habe auch schon mit Docker Containern (z.B. Zoneminder) unter OMV rumgespielt - aber nur auf meinem Testsystem. Dabei habe ich festgestellt das die Container/Portainer Einrichtung nicht (immer) so einfach und unabhängig von OMV funktioniert. Auch wenn die Container ja von OMV getrennt sein sollen, bzw. sind. Ja es gibt viele Anleitungen zu dem Thema, aber leider sind viele veraltet, oder individuell, oder beinhalten irgendwelche Änderungen auf Root-Ebene, die man als Nicht-Linux-Profi nicht so einfach nachvollziehen kann und bei denen ich bei einem produktiv genutzten NAS gewisse Bauschmerzen bekommen. :) Ich möchte halt gerne verstehen was genau ich da mache bzw. machen muss und das gelingt mir dann nicht immer so wirklich. ?( Das bedeutet für mich das ich einen Docker Container nur dann einrichte, wenn ich mir sicher bin, dass es weder bei der Installation, noch der Einrichtung, noch dem Betrieb, irgendwelche Schwierigkeiten gibt.


    Das ist dann halt wieder der Nachteil einer individuellen NAS-Lösung. Bei einem Fertig-NAS sollte sich vorher der Hersteller darum gekümmert haben das sich alles was er an Programmen/Anwendungen/Apps anbietet auch reibungslos funktioniert. OK das klappt auch nicht immer, aber dann habe ich einen Ansprechpartner und eine Informationsquelle um das Problem zu lösen. Bei einer individuellen NAS-Lösung wie z.B. OMV kommt außer dem Grundsystem quasi alles andere aus X Quellen und man muss ggf. an Y Stellen nach einer Lösung suchen. Um es mal stark vereinfacht auszudrücken.

    Was kostet ein NUC auf dem ich Proxmox installieren kann ?

    NUCs gibt es halt von bis. Ich denke ab der NUC6 Serie aufwärts sollte alles für Proxmox ausreichend sein. Ich habe hier vor ein paar Jahren alles (Arbeitsplatz-PCs, Media-Player und jetzt auch NAS) von individuellen PCs auf NUCs umgestellt. Einfach um alles zu vereinheitlichen und ggf. um ein wenig die Stromkosten zu drücken. :)

    Für NUCs habe ich mich entschieden weil die halt sehr verbreitet und bei vielen als Intel Referenzgerät im Einsatz sind.


    Ich habe hier aktuelle div. NUC8i3 im Einsatz. Da einer davon über war und hier schon seit längerer Zeit nur rumstand, habe ich ihn jetzt als NAS mit OMV im Einsatz und dafür mein DS215j in Rente geschickt.

    Wenn ich den NUC nicht eh über hätte, würde ich allerdings für ein NAS auch auf ein individuell zusammengestelltes System (so wie Du es beispielhaft genannt hast) setzen. Die NUCs sind halt was HDD/SDD Steckplätze anbelangt extrem eingeschränkt und gerade die sind bei einem NAS natürlich nicht so unwichtig. ^^


    VG Jim

  • Ist OT: kann man Proxmox auf eine externe Festplatte installieren und bei Bedarf mit dem von mit geplanten PC booten bei bedarf ?


    M.W. nein bzw. ist/wird nicht supportet.


    VG Jim

    Wie ist es denn wenn man Proxmox auf eine eigene interne Festplatte installiert und beim Hochfahren mit Grub zwischen den zwei Systemen auswählt und bootete (genauso wie Windows / Linux früher).


    Bezüglich des NVMe M2-Modul mit 256 GB, reichen 256 GB oder sind 500 GB besser ?

    Wo speichert OMV seine Anwendungen etc. ? Auf der alles auf der Bootplatte ?

  • NVMe M2-Modul mit 256 GB, reichen 256 GB oder sind 500 GB besser ?

    256GB reichen fuer ca 2 Windows VMs + Debian OMV, musst Du also entscheiden, das können wir Dir nicht abnehmen

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  • Wie ist es denn wenn man Proxmox auf eine eigene interne Festplatte installiert und beim Hochfahren mit Grub zwischen den zwei Systemen auswählt und bootete (genauso wie Windows / Linux früher).

    hatte die Tage Proxmox drauf und war vom System sehr angetan. Bei mir passt es aber nicht weil meine HW nicht als reines Server System verwendet werden soll. Es soll eine Mischung aus Server und Workstation werden. Ich muss die Ausgabe einer VM auf einen Monitor bekommen. Proxmox macht nativ keinen Grafikkarten passthrough, auf Gebastel hatte ich keine Lust weil das System dafür nicht gedacht ist. Die Idee mit Grub habe ich auch, hab sie aber nicht mehr weiter verfolgt.

    Die hätte natürlich den Nachteil, dass nie beide Systeme parallel laufen können.

    Aktuell schau ich mir Qemu mit KVM an. Wenns hoch kommt brauch ich 3-4 VMs.

  • Moin,

    Bezüglich des NVMe M2-Modul mit 256 GB, reichen 256 GB oder sind 500 GB besser ?

    der Mehrpreis zwischen einem 500GB und einem 250GB NVMe M2-Modul beträgt aktuell ca. 20,00 Euro. Da war/ist für mich pers. klar was ich mache, aber das muss natürlich jeder für sich selber entscheiden. Ich habe bei mir 500GB NVMe M2-Module drin. ;)


    Was das dual boot betrifft: Möglich wäre da vieles, auch dual boot. Du kannst z.B. sowohl Proxmox, als auch OMV, unter einer bereits bestehenden Debian Installation installieren. Von Haus aus vorgesehen ist das allerdings weder bei Proxmox noch bei OMV und nach meinen Experimenten mit diesen Varianten, sprich Installation unter einem bestehenden Debian Buster, würde ich pers. davon abraten. Was aber auch daran liegt das ich mit DOS/Windows aufgewachsen bin, sprich das ca. 30 Jahre lang genutzt habe und Linux erst seit ca. 1 1/2 Jahren nutze. Somit fehlt mir das tiefgehende Linux Wissen und ich mache Installationen nicht unbedingt komplizierte als sie vielleicht sein müssten. ^^ Unter dem Strich kostet mich das ggf. zu viel Zeit. ;)


    VG Jim

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