OMV neu aufsetzen, diesmal sauber

  • Hallo,


    nach Jahren des Zuinstallierens, Verkonfigurierens, gewachsenem System (mehr HDD) und veränderten Anwendungsscenarien ist es an der Zeit, meinen HP N54L neu aufzusetzen. Die Umnutzung der HDD ist soweit klar (muss da was Ordnung rein bringen), es geht HIER vorab um das Neuaufsetzen von OMV, und wie ich das soweit am Besten mache, ohne das ich das System zu stark verinstallier.


    So sieht das System momentan aus:

    Boot-SSD 64GB, partitioniert: 1 x (Boot, Swap) OMV-System 32GB, 32GB "permanent Share"; danach die Platten (jeweils mit Spindown wenn nicht darauf zugegriffen wird, untersch. Grössen). Verinstalliert mit einer Nextcloud-Installation, und weiteren (meist gescheiterten) Versuchen; auch ist das System mit zusätzlichen Platten gewachsen (im Schacht für's Optische haben sich 4 2,5"-Discs eingefunden, 3,5"-Bay ist voll), und ich will da etwas Ordnung rein bringen; Plattengrössen von 250GB bis 3TB...

    Darauf läuft (noch) Nextcloud und miniDLNA,


    So soll das neue System aussehen:

    1 x Boot-Platte (OMV kann die ganzen 64GB haben)

    2 x 3TB-3,5"-HDD nach Möglichkeit gespiegelt (gab mal Blitzschlag-Ausfall) als "Backup für's System" (sollen nur für den internen Backup aus dem SpinDown geholt werden)

    1 x 500GB-SSD als "permanent Share" (Dokumente, mp3-Sammlung), auch für Docker-Images **

    (restliche Platten dann entsprechend neu arrangiert etc, auf jene dann vom LAN aus zugegriffen werden soll)

    1 x USB 3TB-HDD, welche "Beim Einschalten von den internen 3TB einen Backup ziehen" soll, nach dem Backup-Job soll die Platte abgeklemmt werden

    EDIT: ev. klemm' ich da auch noch eine zusätzliche portable 500GB-SSD über USB an


    Laufen lassen möchte ich darauf: natürlich OMV, einen DLNA-Server (miniDLNA oder Plex, muss ich noch schauen), Pi.hole. Externer Zugriff muss nicht sein, was aber cool wäre, wenn ich vom Server aus auf einen webDAV-Share zugreiffen kann, um einen verschlüsselten Backup-Container über Nacht auf die Cloud zu sichern (Upstream lässt auch im 2020/2021 etwas zu Wünschen übrig)


    Die Frage:

    krieg ich das System wie angedacht hin? Falls nein: wie wäre das schlauer hinzubekommen, und: da ich den Baum vor lauter Wald nicht sehe: habt ihr allenfalls nen Link zu nem Tutorial, das mich durch die Installation "durchsprechen" kann?


    ** mein Hauptproblem: mit Docker kenn ich mich so gar nicht aus. Möchte aber meinen aktuellen Pi1B/Pi.Hole in den verdienten Ruhestand schicken, und den Pi.Hole auf dem 54L laufen lassen. Wäre es allenfalls möglich, die Docker-Images auf der Boot-Platte laufen zu lassen? Gibt es allenfalls eine Möglichkeit, den Server so aufzusetzen, das ich alles von der OMV-Oberfläche (ohne Docker) laufen lassen kann? (nach dem Motto "keep it simple")


    Ein eventuelles Zusatzproblem: mein Provider stellt mir neu IPv6 bereit, und ich möchte mein LAN mit v4 und v6 laufen lassen. Muss ich dazu speziel was beachten bei der Einrichtung?


    (oh: und nein, nach dem Blitzschlag ist meine Vorsicht bez. Datensicherung nicht mehr unbegründet, das hat mir ordentlich Geräte weggezappt, und ich kam - zum Glück - gerade noch mit nem blauen Auge davon (N54L hat's nicht erwischt))

    System:
    HP N54l - 4GB RAM - 64GB-SSD OMV, 2 x 1TB Seagate, 1 x 4TB WD Blue
    OMV 3.0.58 OMV-Extras 3

    Edited 2 times, last by sehnix ().

  • einen DLNA-Server (miniDLNA oder Plex

    Empfehlung meinerseits ist klar miniDLNA, schau nur mal die Plex Problem im Forum an

    Pi.hole

    Ja das haben einige am laufen, Ich bin auch noch selbst dran, Schwierigkeit bei mir ist: mein KabelRouter erlaubt keine Aenderung der DNS Eintraege

    auf externen webDAV-Share zugreifen , um einen verschlüsselten Backup-Container über Nacht auf die Cloud zu sichern

    ich sehe keinen Grund warum das per scheduled cron job nicht möglich sein sollte

    gespiegelt (gab mal Blitzschlag-Ausfall)

    warum sollte ein RAID1 (Spiegelung), ein Schutz gegen Blitzschlag sein? wenn er einschlägt sind beide Platten defekt! Die Versicherung gegen Datenverlust ist der Backup in die Cloud oder einen anderen Server. Was kostet die Cloud Sicherung im Jahr?


    1 x USB 3TB-HDD, welche "Beim Einschalten von den internen 3TB einen Backup ziehen" soll, nach dem Backup-Job soll die Platte abgeklemmt werden

    das "abklemmen" habe ich noch nicht gesehen, frag das doch bitte (möglichst auf Englisch_ als einzige Frage im Forum an

    1 x 500GB-SSD als "permanent Share" (

    die von Dir angenommen Bedeutung von "permanent Share" müsstest Du bitte erläutern, sonst verstehe ich es wahrscheinlich nicht

    omv 5.6.12-1 (usul) on RPi4/4GB with Kernel 5.10.17 and WittyPi 3 V2 RTC HAT

    2x 6TB HDD formatted with ext4 in Icy Box IB-RD3662-C31 / hardware supported RAID1

    For Read/Write performance of SMB shares hosted on this hardware see forum here

    Edited once, last by mi-hol ().

  • Raid1: Harddisk-Ausfall vorbeugen (gabs auch mal; ev. gibts keinen Zusammenhang, aber alles, was ausgeschaltet war, blieb nachm. Blitzschlag heil)

    Cloud: ich nutz den Service hier - etwas teuer, aber soweit zuverlässig...

    Abklemmen: sorry, damit meinte ich "ich zieh das Kabel ab"

    DLNA: ok, dann bleib ich bei miniDLNA - der Server soll laufen, meine "Basteltage" hab ich hinter mir ;)


    "Permanent Share" -> gemeint war "permanent on" (sry - beim Korrekturlesen kam mir was komisch vor); die HDD will ich ja in Standby m. SpinDown schicken wenn nicht gebraucht, aber die SSD sollen permanent erreichbar/an sein...


    Reicht für die SSD-Anwendung mit Docker die 64GB Systemdisk, und die 500GB SSD?

    System:
    HP N54l - 4GB RAM - 64GB-SSD OMV, 2 x 1TB Seagate, 1 x 4TB WD Blue
    OMV 3.0.58 OMV-Extras 3

  • 1 x USB 3TB-HDD, welche "Beim Einschalten von den internen 3TB einen Backup ziehen" soll, nach dem Backup-Job soll die Platte abgeklemmt werden

    EDIT: ev. klemm' ich da auch noch eine zusätzliche portable 500GB-SSD über USB an

    Es gibt das usb-backup-plugin. Nachdem es eingerichtet wurde ist der Ablauf bei weiteren Sicherungen

    1. Festplatte per USB verbinden (manuell)
    2. Dateisystem wird eingehängt (automatisch)
    3. Sicherung wird per rsync ausgeführt (automatisch)
    4. Dateisystem wird ausgehängt; bei bedarf wird eine e-mail verschickt (automatisch)
    5. USB-Verbindung trennen (manualle)

    DLNA-Server (miniDLNA oder Plex,

    Plex hat zwar auch einen DLNA Server, kann darüher hinaus aber viel mehr. Einmal eingerichtet, funktioniert Plex bei mir ohne Probleme. Größter Stolperstein am Anfang: Zugriffsrechte auf die Medien-Dateien

    Alternativen: Kodi, Emby, Jellyfin

    Pi.hole.

    Achtung: pihole benutzt auch Port 80. Kann man zwar ändern, wird aber bei jedem Update wieder zurückgesetzt. Besser ist es den Port von OMV vor der Installation von pihole zu ändern.

    Noch besser ist es, pihole in Docker zu benutzen. Dann kann man auch gleich eine eigene IP Adresse vergeben und für OMV und pihole Port 80 verwenden.

    Link zu nem Tutorial, das mich durch die Installation "durchsprechen" kann?

    New User Guide - Getting Started with Openmediavault 4 & 5

    [How To] Install Pi-Hole in Docker: Update 01/27/20 - Adding Unbound, a Recursive DNS Server

    und weitere Beiträge im Guides Forum.

    mein Hauptproblem: mit Docker kenn ich mich so gar nicht aus.

    Docker ist erstmal ein Hürde. Wenn man sich aber etwas damit Beschäftigt versteht man das Konzept relativ schnell. Dann ist es einfach alle möglichen Applikationen in Docker aufzusetzen. Und das Beste dabei: man gefährdet das Basissystem (OMV + Debian) nicht. Es ist fast unmöglich das System durch Docker zu schädigen.

  • Danke für die Links! Werd ich mir reinziehen :)


    Das mit den Ports&IP-Adressen: funktioniert das auch mit IPv6?

    System:
    HP N54l - 4GB RAM - 64GB-SSD OMV, 2 x 1TB Seagate, 1 x 4TB WD Blue
    OMV 3.0.58 OMV-Extras 3

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!